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Täter stoppen, Frauen schützen: Das ist unser Auftrag

Alle zwei Wochen tötet in Österreich ein Mann eine Frau, weil sie eine Frau ist. Frauen werden getötet, obwohl sie bereits Hilfe gesucht haben, obwohl es Wegweisungen gab, obwohl die Gefahr bekannt war. Das können und werden wir nicht akzeptieren.

Gewalt gegen Frauen passiert meist nicht plötzlich, sie kündigt sich an. Jährlich gibt es in Österreich rund 15.000 Wegweisungen. Die Gefahr ist also oft bekannt. Genau hier setzt der neue Nationale Aktionsplan an: Gefährder müssen engmaschig beobachtet werden. Die Polizei wird Hochrisiko-Gewalttäter künftig mit digitalem Tracking überwachen können. Das ist ein entscheidender Schritt, denn wer bereits aufgefallen ist, darf nicht einfach wieder aus dem Blickfeld verschwinden.

Mehr als 100 Maßnahmen für mehr Sicherheit

Der Nationale Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen, erarbeitet unter SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner, bringt über 100 konkrete Maßnahmen. Die wichtigsten davon:

Gewaltschutz ist kein einzelnes Gesetz sondern ein umfassender Schutzschirm.

Mittel für Gewaltschutz abgesichert

Trotz hohem Spardruck hat die SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner bei den Einrichtungen zum Gewaltschutz nicht gekürzt. Die Mittel wurden abgesichert , weil Frauenhäuser, Beratungsstellen und Gewaltschutzzentren lebensrettende Einrichtungen sind.

Hilfe bekommen ist wichtig und möglich

Gewalt darf kein Tabu sein. Niemand muss das alleine durchstehen. Die Frauenhelpline ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und anonym: 0800 222 555. Frauenhäuser, Beratungsstellen und Gewaltschutzzentren bieten Schutz und Unterstützung in ganz Österreich.

Jede Frau soll in Österreich in Sicherheit leben, auf der Straße und in den eigenen vier Wänden. Dafür arbeiten wir.