
Knappschaftliche Leistungen gesichert
Besonders dort, wo Menschen unter außergewöhnlich schweren Bedingungen arbeiten, braucht es verlässliche und faire Regeln. Genau darum geht es bei der knappschaftlichen Pensionsregelung.
Mit der aktuellen Entscheidung wird eine wichtige Übergangsbestimmung verlängert. Sie sorgt dafür, dass Menschen, die Jahrzehnte im Bergbau gearbeitet haben, weiterhin Zugang zur knappschaftlichen Pensionsversicherung haben. Damit schließen wir eine Lücke und stellen sicher, dass unser Pensionssystem verlässlich bleibt.
Die Wurzeln der Solidarität liegen im Bergbau
Schon früh erkannten Bergleute, dass sie den Gefahren ihrer Arbeit nur gemeinsam begegnen können. In den sogenannten Bruderladen zahlte jeder einen Beitrag ein, um im Krankheitsfall oder nach Unfällen abgesichert zu sein. Aus dieser sehr praktischen Form der Solidarität entwickelte sich über Jahrhunderte unser heutiger Sozialstaat.
Auch heute ist der Bergbau ein wichtiger Bestandteil der österreichischen Wirtschaft. Rohstoffe wie Magnesit, Erz oder Wolfram sind für Industrie, technologische Entwicklung und Versorgungssicherheit unverzichtbar.
Verlässlichkeit bis 2035
Mit der Verlängerung der Übergangsregelung bis 2035 stellen wir sicher, dass jene, die schon vor vielen Jahren im Bergbau begonnen haben, auch weiterhin in diesem System abgesichert bleiben. Gleichzeitig sorgt die Verlängerung der Übergangsregelung für Planbarkeit und Vertrauen. Wer sein Leben lang Beiträge geleistet hat, muss sich darauf verlassen können, dass getroffene Zusagen auch gelten.
Sozialstaat heißt zusammenhalten
Eine moderne Sozialversicherung dient nicht sich selbst. Sie ist das Fundament einer Gesellschaft, die Verantwortung füreinander übernimmt.
Die Verlängerung der knappschaftlichen Pensionsregelung ist deshalb mehr als eine technische Anpassung. Sie ist ein klares Bekenntnis zu Fairness, Respekt und Zusammenhalt.
