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FPÖ stimmt gegen schnellere Asylverfahren und faire Verteilung in Europa

Migration und Asyl beschäftigen viele Menschen. Vor allem deshalb, weil das System in Europa jahrelang nicht funktioniert hat: zu lange Verfahren, keine einheitlichen Regeln und Länder wie Österreich, die besonders viel Verantwortung tragen mussten. Genau das ändern wir jetzt.

Im Nationalrat haben wir das Asyl- und Migrationspakt-Anpassungsgesetz (AMPAG) beschlossen, die größte Reform des europäischen Asylsystems seit rund 20 Jahren.

Das bringt die Reform

• Schnellere Verfahren
Asylverfahren dauern künftig maximal sechs Monate. Verfahren an den EU-Außengrenzen bei geringer Bleibeperspektive werden sogar innerhalb von drei Monaten abgeschlossen.

• Faire Verteilung in Europa
Alle EU-Staaten müssen künftig Verantwortung übernehmen. Wer keine Schutzsuchenden aufnimmt, muss zahlen. Länder wie Österreich werden dadurch entlastet.

• Integration ab Tag 1
Menschen mit realistischer Bleibeperspektive können bereits nach drei Monaten arbeiten. Wer arbeitet, Deutsch lernt und Steuern zahlt, integriert sich schneller und stärkt unsere Gesellschaft.

• Mehr Schutz für Kinder
Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kommen ab ihrer Ankunft automatisch unter den Schutz der Kinder- und Jugendhilfe. Damit gibt es vom ersten Tag an klare Verantwortung und Betreuung.

Darum ist das Gesetz notwendig

Bisher hatte jedes EU-Land eigene Regeln. Das führte dazu, dass manche Staaten kaum Verantwortung übernommen haben, während andere – darunter Österreich – besonders viele Schutzsuchende aufgenommen haben. Das war unfair und hat das System an seine Grenzen gebracht.

Ab 12. Juni 2026 gelten erstmals einheitliche Regeln für alle EU-Mitgliedstaaten.

Die FPÖ hat damit gegen schnellere Verfahren, gegen eine faire Verteilung in Europa, gegen Integration und gegen besseren Schutz für Kinder gestimmt.

Mit dieser Reform schaffen wir endlich ein System mit klaren Regeln, schnellerer Ordnung und fairer Verantwortung in Europa.