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Breite Solidarisierungswelle mit den Ardo-Mitarbeiter:innen im Parlament

Die geplante Schließung des Ardo-Werks in Groß-Enzersdorf sorgt für große Betroffenheit und eine breite Welle der Solidarität, auch im Parlament. Rund 190 Beschäftigte und 50 Leiharbeitskräfte stehen vor einer ungewissen Zukunft. Für uns ist klar: Wir stehen geschlossen an der Seite der betroffenen Arbeitnehmer:innen und ihrer Familien.

Arbeitsplätze und regionale Lebensmittelproduktion sichern

Besonders unverständlich ist, dass der belgische Tiefkühlkonzern Angebote zur Unterstützung und möglichen Übernahme des Standorts bisher ausgeschlagen hat. Wer ein Werk selbst nicht weiterführen will, darf anderen nicht die Chance nehmen, Arbeitsplätze und Produktion zu erhalten.

Dabei geht es um weit mehr als 240 Arbeitsplätze. Das Werk ist ein wichtiger Bestandteil der heimischen Lebensmittelversorgung und eng mit den landwirtschaftlichen Betrieben im Marchfeld verbunden. Eine Schließung gefährdet damit auch regionale Wertschöpfung und weitere Arbeitsplätze.

Verantwortung übernehmen statt Beschäftigte im Stich lassen

Wir fordern Ardo auf, Gespräche über eine Übernahme und Weiterführung des Werks zu ermöglichen. Gleichzeitig braucht es einen deutlich besseren Sozialplan für die betroffenen Beschäftigten.

Menschen, die über viele Jahre zum Erfolg des Unternehmens beigetragen haben, verdienen Respekt, Sicherheit und eine faire Absicherung.

Gemeinsam für die Zukunft des Standorts

Die breite Solidarität im Parlament zeigt: Das Schicksal der Ardo-Beschäftigten lässt uns nicht kalt. Wir werden weiter Druck machen, damit alle Möglichkeiten zum Erhalt des Standorts ausgeschöpft werden.

Denn Arbeitsplätze, heimische Lebensmittelproduktion und die Zukunft einer ganzen Region dürfen nicht der Profitgier eines internationalen Konzerns geopfert werden.