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Die Spritpreisbremse: Ein weiterer Inflationsdämpfer

KI-generiertes Bild

Hohe Spritpreise treffen vor allem jene, die auf das Auto angewiesen sind, etwa für den täglichen Weg zur Arbeit. Deshalb wurde im Nationalrat die verschärfte Spritpreisbremse auf den Weg gebracht. Sie gilt ab 1. Oktober vorerst für zwei Monate und soll die Menschen direkt an der Zapfsäule entlasten.

Rund 12 Cent weniger pro Liter

Die Spritpreisbremse setzt an mehreren Stellen an: Mineralöl- und Mehrwertsteuer werden gesenkt, gleichzeitig werden die Margen von Raffinerien und Tankstellen begrenzt. Zusammengerechnet soll Sprit dadurch um rund 12 Cent pro Liter günstiger werden. Bei einer durchschnittlichen Tankfüllung bedeutet das eine Ersparnis von rund 6 Euro.

Wichtig ist dabei auch die Finanzierung: Krisenbedingte Mehreinnahmen des Staates sollen an die Autofahrer:innen zurückgegeben werden. Gleichzeitig sollen Ölkonzerne über ihre zusätzlichen Gewinne einen Beitrag zur Entlastung leisten.

Schlechte Zeiten für die Menschen dürfen nicht die besten Zeiten für die Ölkonzerne sein

Gerade für Pendler:innen summieren sich hohe Spritpreise Monat für Monat. Deshalb war es wichtig, eine Lösung zu finden, die direkt beim Preis ansetzt.

SPÖ-Energiesprecher Alois Schroll bringt den Grundgedanken auf den Punkt: „Schlechte Zeiten für die Menschen dürfen nicht die besten Zeiten für die Ölkonzerne sein.“ Die Finanzierung erfolgt nicht nur über die Senkung der Mineralölsteuer sondern auch über einen direkten Eingriff in die Margen der Ölkonzerne.

Besonders Pendler:innen profitieren

Zusätzlich zur Spritpreisbremse wirkt seit Anfang 2026 der verdreifachte Pendler-Euro. Beide Maßnahmen zusammen können für Menschen, die täglich längere Strecken zur Arbeit fahren, eine spürbare Entlastung bringen.

Ein Beispiel aus Oberösterreich: Wer zwischen Linz und Kirchdorf an der Krems pendelt, kommt laut den vorliegenden Berechnungen durch Spritpreisbremse und erhöhten Pendler-Euro auf eine Entlastung von rund 39 Euro im Monat. Die Pendlerpauschale kommt dabei noch zusätzlich dazu.

Entlastung, die im Geldbörsel ankommt

Internationale Ölpreise können wir in Österreich nicht bestimmen. Wir können aber dort handeln, wo wir Möglichkeiten haben: bei Steuern, bei den Margen und bei gezielten Entlastungen.

Die Spritpreisbremse setzt genau dort an. Sie soll das Tanken günstiger machen und gleichzeitig die Inflation dämpfen – laut den vorliegenden Berechnungen um rund 0,2 Prozentpunkte.

Eines ist klar: Wer jeden Tag zur Arbeit fährt und auf das Auto angewiesen ist, braucht leistbare Mobilität. Entlastung muss dort ankommen, wo die Menschen sie tatsächlich spüren im Geldbörsel.