Wohnschirm und Schulstarthilfe werden verlängert: Unterstützung für jene, die sie brauchen

Teuerung bekämpfen, gezielt entlasten und dort helfen, wo Unterstützung am dringendsten gebraucht wird, das ist unser Anspruch. Denn gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten muss gelten: Ein starker Sozialstaat lässt niemanden zurück, gerade bei Wohnen und Bildung.
Schulstarthilfe: Entlastung für Familien mit Schulkindern
Auch die Schulstarthilfe wird bis 2029 verlängert. Sie richtet sich ebenfalls an finanziell schlecht gestellte Haushalte. Pro Kind gibt es 150 Euro pro Semester für Schulmaterialien und Ausstattung.
Seit dem Start im Jahr 2022 wurden damit jährlich mehr als 50.000 Schülerinnen und Schüler unterstützt. Anfangs mit Gutscheinen, seit 2025 über eine digitale Bezahlkarte für Schulartikel. Diese Hilfe ist dringend notwendig: Laut Arbeiterkammer betragen die durchschnittlichen Kosten für Schulsachen mehrere hundert Euro.
Wohnschirm: Damit das Zuhause erhalten bleibt
Der Wohnschirm hilft rasch und unbürokratisch, wenn Mietrückstände drohen oder Wohnungsverlust unmittelbar bevorsteht. So wird Obdachlosigkeit verhindert. Seit März 2022 konnte durch den Wohnschirm in mehr als 15.600 Fällen verhindert werden, dass Menschen ihre Wohnung verlieren, etwa durch die Übernahme von Mietrückständen oder Unterstützung bei einem Wohnungswechsel.
Die Leistungen aus dem Wohnschirm wären Ende 2026 ausgelaufen. Trotz Spardruck haben wir dafür gesorgt, dass sie nun um jedenfalls drei Jahre verlängert werden.
Ein starker Sozialstaat lässt niemanden zurück
Mit der Verlängerung von Wohnschirm und Schulstarthilfe sichern wir leistbares Wohnen, faire Chancen in der Bildung und konkrete Unterstützung für tausende Familien in Österreich. Denn Wohnen und Bildung sind ein Grundrecht.
